Ausstellungseröffnung der Wanderausstellung „Behinderte Menschen malen“ in der Elisabethenschule in Sprendlingen war ein voller Erfolg

Ihren Tag der offenen Tür am 10. September 2016 verband die Elisabethenschule auch gleichzeitig mit der Eröffnung der Wanderausstellung „Behinderte Menschen malen“.

Nicht nur die 128 Werke der Künstlerlinnen und Künstler fanden reges Interesse, sondern auch zahlreiche Attraktionen, wie Live-Kochen mit dem Fernsehkoch Franz Xaver Bürkle und der Live Band „Rising Stars“.

Die Klassenzimmer luden nach der Eröffnung zum Hospitieren ein und man durfte den Unterricht live verfolgen. Die Feierlichkeiten hatte Schulleiter Claus-Werner Dapper eröffnet. Für ihn sei es eine Ehre ist, die erstaunlichen Werke der Künstlerlinnen und Künstler ausstellen zu dürfen, denn gerade eine Förderschule bringe die Stärken der besonderen Kinder und Menschen zum Vorschein. Es erstaune ihn, mit wieviel Perfektionismus mit Blick auf minuziöse Details die Werke vollendet seien.
Er wünsche sich, dass die Menschen in der Gesamtheit gleich behandelt werden; ohne dabei gleichgültig zu sein.

Frau Claudia Pilger vom Förderverein der Elisabethenschule war überwältig vom Ein-satz und der Arbeit der Schule und freute sich über das zahlreiche Erscheinen von Förderern sowie Interessenten, Schülern und Lehrpersonal. Nur durch Unterstützer sei solch eine Schule und die Umsetzung der Projekte möglich und rufe Nachahmer auf. Die Live-Band Rising Stars gab der Eröffnung musikalisch den passenden Rahmen und sorgte nicht nur mit ihrem Namen für aufgehende Sterne. Präsident a.D. Werner Keggenhoff, Vorsitzender der Jury des Kalenders „Behinderte Menschen malen“ freute sich weiterhin das Kalenderprojekt.

Für die Verbandsgemeinde feierte auch VG Bürgermeister Manfred Scherer sowie für die Ortsgemeine Ortsbürgermeister Manfred Bucher mit. Die Beigeordnete des Landkreises Mainz-Bingen, Frau Hartmann-Graham konnte nicht anders, als sich von der guten Stimmung und den gelungenen Kunstwerken anstecken zu lassen und rief dazu auf, sich die Zeit zu nehmen und die Wunderwerke auf sich wirken zu lassen.