LSJV-Präsident Detlef Placzek ernennt ehrenamtliche Pharmazieräte

Am heutigen Mittwoch wurden in Koblenz sieben neue Pharmazierätinnen und -räte durch den Präsidenten des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV), Detlef Placzek, ernannt.

Die Pharmazierätinnen und Pharmazieräte unterstützen das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung bei der Überwachung der öffentlichen Apotheken und Krankenhausapotheken in Rheinland-Pfalz. Die Apothekerinnen und Apotheker, die selbst alle in Apotheken arbeiten, müssen über eine hohe Sachkompetenz und genaue Kenntnisse der Rechtsvorschriften verfügen. Sie üben ihr Amt ehrenamtlich aus und werden für eine Dauer von fünf Jahren ernannt.

„Die sichere und ordnungsgemäße Arzneimittelversorgung braucht kompetente Beratung und Kontrollen. Ohne das ehrenamtliche Engagement wären die dem Land Rheinland-Pfalz obliegenden vielfältigen arzneimittelrechtlichen Überwachungstätigkeiten kaum zu bewältigen“, sagte Detlef Placzek bei der Ernennung. „Das rheinland-pfälzische Modell der Apothekenüberwachung hat sich seit Jahren bewährt“, so Placzek weiter. „Es stellt sicher, dass unsere öffentlichen Apotheken immer auf einem Stand sind, der für die Bürgerinnen und Bürger ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleistet“. 

Das LSJV wird künftig durch 37 Apothekerinnen und Apotheker bei der Überwachungsaufgabe unterstützt. In Rheinland-Pfalz werden insgesamt 972 öffentliche Apotheken und 27 Krankenhausapotheken kontrolliert. Die Anzahl der durch eine Pharmazierätin oder einen Pharmazierat zu überwachenden Apotheken schwankt – je nach zugewiesenem Dienstbezirk – zwischen 15 und 25. Die Pharmazierätinnen und -räte bekommen einen Bezirk zugewiesen, in dem sie selbst nicht wirken.

Apothekerinnen und Apotheker, die für das Ehrenamt infrage kommen, werden durch die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LSJV direkt angesprochen. Im weiteren Prozedere wird zudem die Landesapothekerkammer beteiligt.  

Bei den Feierlichkeiten wurden auch neun Personen aus dem Ehrenamt verabschiedet. Viele von ihnen waren über 20 Jahre in der Apothekenüberwachung tätig.