VdK Jahresfortbildung der ehrenamtlichen Richterinnen und Richter

Der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz veranstaltete am 23. und 24. November seine Jahresfortbildung der ehrenamtlichen Richterinnen und Richter der Sozialgerichtsbarkeit Rheinland-Pfalz für den Kreis der „Versorgungsberechtigten und behinderten Menschen i.S. d. SGB IX“. Die Veranstaltung fand im VdK-Hotel „Haus Oberwinter“ in Remagen/Oberwinter statt.

Das Landesamt ist der bereits schon guten Tradition gefolgt und war auch in diesem Jahr an der Veranstaltung beteiligt. Präsident Placzek übernahm das Grußwort und betonte: „Die vielfältige Bedeutung, welche die Rechtsprechung der Sozialgerichte für die Bevölkerung darstellt. Die Sozialgerichte werden oft als „Anwalt des kleinen Mannes“ bezeichnet und stellen häufig für die Menschen die letzte Chance dar, sich gegen Träger der sozialen Sicherung zur Wehr zu setzen“. Er erinnerte in seinem Grußwort auch daran, welch wichtige Stütze ehrenamtliche Richterinnen und Richter in unserem Justizwesen darstellen.

Neben Krankenkassen, Rentenversicherungen, Unfallversicherungsträgern oder dem Arbeitsamt hat auch das Landesamt Berührungspunkte mit den Sozialgerichten. Und zwar im Bereich der Feststellungsverfahren für schwerbehinderte Menschen. Seit Oktober dieses Jahres sind 1.625 Klagen bei den Sozialgerichten in Bezug auf das Feststellungsverfahren für schwerbehinderte Menschen eingegangen. In Relation zu bereits in diesem Jahr getroffenen 64.000 Feststellungen werden unter 3 Prozent der im Landesamt entschiedenen Fälle letztendlich vor Gericht ausgetragen.

Neben Präsident Placzek war auch die Abteilung - Gesundheit und Pharmazie -  in Person von Frau Dr. Christa Rieck als Referentin bei der Veranstaltung vertreten. Sie referierte über „Die Implementierung der ICF in die Versorgungsmedizin Verordnung“. Weitere Vorträge, Arbeitsgruppen und ein Plenum boten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein breites Spektrum sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und bildeten zusammengefasst eine gelungene Arbeitstagung.