Approbationen und Berufserlaubnisse

Ohne Approbation dürfen Ärzte, Zahnärzte, Apotheker und Psychologische Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten ihren Beruf nicht ausüben.

Das Landesamt ist für die Erteilung der Approbation an diese Berufsgruppen zuständig und prüft, ob die Voraussetzungen hierfür erfüllt sind. Die Antragstellerinnen und Antragsteller müssen den Abschluss der vorgeschriebenen Ausbildung nachweisen und die persönlichen Voraussetzungen besitzen.

Die Ausbildung kann in Deutschland oder im Ausland abgeschlossen sein.

In bestimmten Fällen ist die vorübergehende und eingeschränkte Ausübung des Berufs auch aufgrund einer Berufserlaubnis möglich.

Unser Kooperationspartner MIP GmbH unterhält im Rahmen des Netzwerks „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ die landesweite Beratungsstelle für die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen. Die MIP-Beraterinnen und -Berater beantworten Ihre Fragen zu Zuständigkeit, Antragstellung und Qualifizierungsmaßnahmen, wenn Sie als Arzt, Zahnarzt oder Apotheker eine Approbation und/oder Berufserlaubnis (Erlaubnis zur vorübergehenden Ausübung des ärztlichen, zahnärztlichen oder pharmazeutischen Berufs) möchten.

MIP – Medici in Posterum GmbH
Frauenlobstraße 15-19
55118 Mainz
Telefon 06131 2144-840
beratung(at)mip.consulting
www.mip.consulting

Wenn Sie eine Unbedenklichkeitsbescheinigung (letter of good standing) benötigen, so verwenden Sie bitte folgendes Formular.

Näheres zu den Voraussetzungen für die Erteilung einer Approbation und einer Berufserlaubnis erfahren Sie unter den nachfolgenden Rubriken. Dort finden Sie auch die Antragsvordrucke.

Ärzte

Gesetzliche Grundlage für die Ausübung des ärztlichen Berufs ist die Bundesärzteordnung (BÄO) und die Approbationsordnung für Ärzte (ÄApprO).

Wer in Deutschland den ärztlichen Beruf ausüben will, bedarf der Approbation als Arzt (§ 2 Absatz 1 BÄO).

Die Ausübung des ärztlichen Berufs kann auch vorübergehend und eingeschränkt aufgrund einer Berufserlaubnis für die Dauer von maximal zwei Jahren erlaubt werden (§ 10 Absätze 1 bis 3 BÄO):

  • zur Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung zur Feststellung der Gleichwertigkeit des ärztlichen Ausbildungsstands
  • aus Gründen der ärztlichen Versorgung
  • bei Vorliegen eines besonderen Interesses


Die Beratung von Ärztinnen und Ärzten, die ihre Ausbildung nicht in Deutschland abgeschlossen haben, erfolgt durch die MIP - Medici In Posterum GmbH, Kooperationspartner des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung und Teilprojektträger im IQ Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz. MIP informiert Sie kostenlos zu allen Fragen zur Berufserlaubnis, Approbation und eventuell erforderlichen Qualifizierungsmaßnahmen und unterstützt Sie auch bei der Vorbereitung Ihres Antrags und bei der Zusammenstellung der notwendigen Dokumente.

Kontakt:
MIP - Medici In Posterum GmbH
Martin Mustafa Karadag
Telefon 06131 2144-840
beratung(at)mip.consulting
www.mip.consulting

 
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Ausbildung in Deutschland, Rheinland-Pfalz
Antrag auf Erteilung der Approbation
Ärztliche Bescheinigung
Antragsvordruck - Ersatz-Approbation Ärztin/Arzt

Ausbildung in EU/EWR/CH
Antragsvordruck - Erteilung der Approbation als Ärztin oder Arzt (Studium oder Anerkennung in einem EU-Mitgliedstaat, einem Mitgliedstaat des Europäischen Wirtschaftsraums oder der Schweiz)
Ärztliche Bescheinigung

Ausbildung in einem anderen als den genannten Staaten (Drittstaat)
Antrag auf Erteilung der Berufserlaubnis und Feststellung Gleichwertigkeit Arzt/Ärztin mit Ausbildung in Drittstaaten
Ärztliche Bescheinigung

Apotheker

Gesetzliche Grundlage für die Ausübung des Apothekerberufs ist die Bundes-Apothekerordnung (BApO) und die Approbationsordnung für Apotheker (AAppO).

Wer in Deutschland den Apothekerberuf ausüben will, bedarf der Approbation als Apotheker (§ 2 Absatz 1 BApO).

Die vorübergehende Ausübung des Apothekerberufs ist auch auf Grund einer beschränkten Erlaubnis bis zu einer Gesamtdauer von höchstens zwei Jahren zulässig (Berufserlaubnis nach § 11 Absätze 1 bis 3 BApO):

  • zur Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung zur Feststellung der Gleichwertigkeit des Ausbildungsstands
  • bei Vorliegen eines besonderen Interesses

Wer

  • seinen Beruf als Apotheker vorübergehend und gelegentlich in einem anderen EU-Land ausüben möchte (vorübergehende Mobilität)
  • sich in einem anderen EU-Land niederlassen und dort seinen Beruf als Apotheker dauerhaft ausüben möchte (Niederlassung)

kann den Europäischen Berufsausweis (European Professional Card, EPC) beantragen. Er ist ein elektronisches Verfahren zur Anerkennung der Berufsqualifikation in einem anderen EU-Land. Weitere Informationen hierzu finden sich unter:

Europäischer Berufsausweis - EPC   Video auf YouTube
Zugang Europäischer Berufsausweis – EPC

Die Beratung von Apothekerinnen und Apothekern, die ihre Ausbildung nicht in Deutschland abgeschlossen haben, erfolgt durch die MIP - Medici In Posterum GmbH, Kooperationspartner des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung und Teilprojektträger im IQ Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz. MIP informiert Sie kostenlos zu allen Fragen zur Berufserlaubnis, Approbation und eventuell erforderlichen Qualifizierungsmaßnahmen und unterstützt Sie auch bei der Vorbereitung Ihres Antrags und bei der Zusammenstellung der notwendigen Dokumente.

Kontakt:
MIP - Medici In Posterum GmbH
Martin Mustafa Karadag
Telefon 06131 2144-840
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Ausbildung in Deutschland, Rheinland-Pfalz
Antragsvordruck Erteilung der Approbation als Apothekerin oder Apotheker (Dritter Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung in Rheinland-Pfalz)
Ärztliche Bescheinigung
Erteilung der Ersatz-Approbation als Apothekerin/Apotheker

Ausbildung in der EU/EWR/CH
Antragsvordruck - Erteilung der Approbation als Apothekerin oder Apotheker (Studium oder Anerkennung in einem EU-Mitgliedstaat)
Ärztliche Bescheinigung

Ausbildung in einem anderen als den genannten Staaten (Drittstaat)
Antrag auf Erteilung einer Berufserlaubnis
Ärztliche Bescheinigung

Zahnärzte

Gesetzliche Grundlage für die Ausübung des zahnärztlichen Berufs ist das Gesetz über die Ausübung der Zahnheilkunde (Zahnheilkundegesetz: ZHG) und die Approbationsordnung für Zahnärzte (ZÄPrO).

Wer in Deutschland die Zahnheilkunde dauernd ausüben will, bedarf einer Approbation als Zahnarzt (§ 1 Absatz 1 ZHG).

Die vorübergehende Ausübung der Zahnheilkunde ist auch auf Grund einer beschränkten Erlaubnis bis zu einer Gesamtdauer von höchstens zwei Jahren zulässig (Berufserlaubnis nach § 13 Absätze 1 bis 3 ZHG):

  • zur Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung zur Feststellung der Gleichwertigkeit des ärztlichen Ausbildungsstands
  • aus Gründen der zahnärztlichen Versorgung
  • bei Vorliegen eines besonderen Interesses

Die Beratung von Zahnärztinnen und Zahnärzten, die ihre Ausbildung nicht in Deutschland abgeschlossen haben, erfolgt durch die MIP - Medici In Posterum GmbH, Kooperationspartner des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung und Teilprojektträger im IQ Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz. MIP informiert Sie kostenlos zu allen Fragen zur Berufserlaubnis, Approbation und eventuell erforderlichen Qualifizierungsmaßnahmen und unterstützt Sie auch bei der Vorbereitung Ihres Antrags und bei der Zusammenstellung der notwendigen Dokumente.

Kontakt:
MIP - Medici In Posterum GmbH
Martin Mustafa Karadag
Telefon 06131 2144-840
beratung(at)mip.consulting
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Ausbildung in Deutschland, Rheinland-Pfalz
Antragsvordruck - Erteilung der Approbation als Zahnärztin oder Zahnarzt (Zahnärztliche Prüfung in Rheinland-Pfalz)
Ärztliche Bescheinigung
Erteilung der Ersatz-Approbation als Zahnärztin/Zahnarzt

Ausbildung in EU/EWR/CH
Antragsvordruck - Erteilung der Approbation als Zahnärztin oder Zahnarzt (Studium oder Anerkennung in einem EU-Mitgliedstaat)
Ärztliche Bescheinigung

Ausbildung in einem anderen als den genannten Staaten (Drittstaat)
Antrag auf Erteilung einer Berufserlaubnis
Ärztliche Bescheinigung

Psychologische Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten

Psychotherapie ist jede mittels wissenschaftlich anerkannter psychotherapeutischer Verfahren vorgenommene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Störungen mit Krankheitswert, bei denen Psychotherapie indiziert ist.

Gesetzliche Grundlage für die Ausübung des ärztlichen Berufs ist das Gesetz über die Berufe des Psychologischen Psychotherapeuten und des Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (PsychThG) und die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Psychologische Psychotherapeuten (PsychTh-APrV) und für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (KJPsychTh-APrV).

Wer in Deutschland den psychotherapeutischen Beruf ausüben will, bedarf der Approbation als Psychologischer Psychotherapeut und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut (§ 1 Abs. 1 PsychThG).

Die Ausübung des psychotherapeutischen Berufs kann auch vorübergehend und eingeschränkt für die Dauer von maximal drei Jahren erlaubt sein aufgrund einer Berufserlaubnis (§ 4 Absätze 1 bis 3 PsychThG):

  • zur Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung/Teilnahme an Anpassungsmaßnahmen zur Feststellung der Gleichwertigkeit des psychotherapeutischen Ausbildungsstands
  • bei Vorliegen eines besonderen Interesses
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Ausbildung in Deutschland, Rheinland-Pfalz
Antragsvordruck - Antrag auf Erteilung der Approbation als Psychologische/r Psychotherapeut/in sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/in
Ärztliche Bescheinigung
Antragsvordruck - Erteilung der Ersatz-Approbation als Psychologische/r Psychotherapeut/in beziehungsweise Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/in

Ausbildung in EU/EWR/CH
Bitte wenden Sie sich zur Antragstellung an Frau Nick.

Ausbildung in einem anderen als den genannten Staaten (Drittstaat)
Bitte wenden Sie sich zur Antragstellung an Frau Nick.

Weiterführende Links
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im Landesamt
für Ärzte

für Approbationen
mit Abschluss der Ausbildung in Rheinland-Pfalz, den Staaten der EU, des EWR und der Schweiz
Gabriele Wirtz
wirtz.gabriele(at)lsjv.rlp.de

für Berufserlaubnisse
für Antragsteller mit abgeschlossener Ausbildung in Staaten außerhalb der EU, des EWR und der Schweiz
Maria Nick
nick.maria(at)lsjv.rlp.de

für Zahnärzte

Ralph Krudewig
krudewig.ralph(at)lsjv.rlp.de

für Apotheker

Ralph Krudewig
krudewig.ralph(at)lsjv.rlp.de

für Psychologische Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten

Gabriele Wirtz
wirtz.gabriele(at)lsjv.rlp.de

Sie erreichen uns telefonisch von montags bis freitags von 9.00-12.00 Uhr unter der
Telefon-Nummer 0261 4041-245 oder 0261 4041-442.
Sie können uns auch gerne Ihr Anliegen per Fax unter 0261 4041-353 mitteilen.

Persönliche Vorsprachen sind nur nach Vereinbarung möglich. Terminvereinbarungen zur persönlichen Vorsprache können Sie gerne per E-Mail anfragen.

In unserem Online-Service-Center können Sie Fragen stellen und weitere Informationen, Zuständigkeiten und Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden.