Fortbildungsprogramm für Erzieherinnen und Erzieher

Anfang 2010 wurde dem Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung die Durchführung des Landesfortbildungsprogramms für Erzieherinnen und Erzieher und der Qualifizierung von Sprachförderkräften vom damaligen Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur übertragen.

Die pädagogische Arbeit in Kindertagesstätten ist für die Zukunft unseres Landes von elementarer Bedeutung. Um diese Arbeit zu stärken, unterstützt das Land die Erzieherinnen und Erzieher durch ein landesweites Fortbildungsprogramm.

Mit dem Landesprogramm Kita!Plus erfolgte 2015 eine Fortschreibung und Weiterentwicklung des 2005 veröffentlichten Landesfortbildungscurriculums.

Seit dem 01.01.2019 erfolgt die Antragstellung über die webbasierte Datenbank. Über den Link https://lsjv.service24.rlp.de/kitafobi kommen Sie auf die aktuelle Antragsseite. Dort und hier finden Sie auch die entsprechende Bedienungsanleitung.

Hinweis:
Das Programm wurde für folgende Internetbrowser konzipiert:

  • InternetExplorer ab Version 11
  • Firefox ab Version 53
  • GoogleChrom ab Version 58

Wird mit einem anderen Internetbrowser auf das Programm zugegriffen, erscheint unten auf der Einstiegsmaske der Hinweis, dass es möglicherweise Probleme bei der Benutzung des Programmes geben könnte. Sie sollten dann einen geeigneten Browser aus dem Internet herunterladen, bevor das Programm benutzt wird.

Bei Ihnen muss Javascript aktiviert sein, damit (Fehler-)meldungen vom Programm gesendet werden können. Ist Javascript nicht aktiviert, erscheint unten auf der Einstiegsmaske ein entsprechender Hinweis. Außerdem müssen Cookies aktiviert sein. Ist das nicht der Fall, erscheint unten auf der Einstiegsmaske ebenfalls eine entsprechende Meldung. Im Folgenden können Sie sich über die allgemeinen Voraussetzungen zur Gewährung des Landeszuschusses informieren.

 

Seit September 2019 gelten für den gesamten Bereich der Fortbildungsförderung die neuen Förderkriterien des Ministeriums für Bildung vom 05.09.2019: „Landesprogramm zur Qualifizierung und Prozessbegleitung der pädagogischen Fachkräfte und Teams in Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz“.

In diesen Förderkriterien wurde ein Geltungsende aufgenommen.

Durch das KiTa-Zukunftsgesetz werden die Zuweisungen des Landes zur Deckung der Personalkosten inklusive der Fortbildung des Personals im Erziehungs- und Wirtschaftsdienst (§ 25 Abs. 1 Nr. 4) mit Wirkung ab dem 1. Juli 2021 neu geregelt. 

Damit einhergehend endet die Geltung dieser Förderkriterien und das bisherige Antragsverfahren entfällt.

In der Umsetzung bedeutet dies konkret:

  • Anträge für Maßnahmen sind zulässig soweit die Maßnahmen mit allen beantragten Terminen, spätestens zum 30. Juni 2021 enden,
  • Anträge für Maßnahmen, die über den 30. Juni 2021 hinausreichen, sind nicht mehr zulässig.

Somit besteht zum Stichtag 01.09.2020 das letzte Mal die Möglichkeit, Anträge auf einen Landeszuschuss nach diesen Förderkriterien zu stellen.

Ab dem 01.07.2021 werden die Mittel für die Fortbildung erhöht und stehen den Trägern über die Zuweisung zu den Personalkosten direkt zur Verfügung.

Über diesen Weg werden auch weiterhin vor allem Maßnahmen unterstützt, die sich am Landesfortbildungscurriculum orientieren, d.h. an der bereits bestehenden Vereinbarung mit den Organisatoren und Verbänden, die bei Bedarf fortgeschrieben wird.

 

Änderung der Förderkriterien für Fortbildungen

Fortbildungen für (pädagogische) Fachkräfte dürfen aufgrund der Corona-Krise eine herabgesetzte Mindestanzahl von fünf Teilnehmer/innen haben.

Fort- und Weiterbildungen der pädagogischen Fachkräfte und Teams in Kindertageseinrichtungen sind und bleiben relevant. Aus diesem Grund gibt es zur Fortbildung der pädagogischen Fachkräfte und Teams in Kindertageseinrichtungen seit 2006 eine Landesförderung mit eigenem Curriculum und Förderkriterien.

Die Corona-Pandemie verändert jedoch auch den Fortbildungsmarkt. Angesichts der derzeitigen Ausnahmesituation benötigt es eine flexible Administration, um trotz der aktuell schwierigen Bedingungen in der Kindertagesbetreuung Fortbildung zu ermöglichen und die fachliche Arbeit auf diesem Weg weiterhin zu stärken.

Um dem Fortbildungsbedarf der Fachkräfte weiterhin gerecht werden zu können, gibt es inzwischen viele Initiativen zur Umsetzung der Fortbildungen in digitaler Form. Auch die Fortsetzung von bereits aufgenommenen Präsenzmaßnahmen auf digitalem Weg oder die Kombination von schriftlicher und digitaler Form ist denkbar. Alternative Wege werden ebenfalls als förderfähig anerkannt, wenn die entsprechende Vermittlung plausibel erscheint.

In der jetzigen Zeit der Notbetreuung in Kitas mit erschwerten Anforderungen an die pädagogische Arbeit mit den Kindern, Dienstplangestaltung etc. erscheinen andere Maßstäbe angebracht, um Fortbildung ermöglichen zu können. 

Aus diesem Grund wird nach II. 6 der Förderkriterien zeitlich begrenzt eine Ausnahme von der Mindestzahl der Teilnehmenden zugelassen und legt die untere Grenze bei fünf Teilnehmenden fest. Dafür muss vom Antragssteller/ von der Antragstellerin nachvollziehbar dargestellt werden, inwiefern die Reduzierung der Anzahl an Teilnehmenden durch Auswirkungen der Pandemie bedingt ist.

 

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