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Arbeitsschwerpunkte des Integrationsamtes

Die Aufgaben des Integrationsamtes umfassen nach § 102 SGB IX:

die „Begleitende Hilfe“ im Arbeitsleben für schwerbehinderte Menschen

Die „Begleitende Hilfe“ im Arbeitsleben ist ein zentrales Anliegen des Schwerbehindertenrechts (§ 102 Abs. 1 SGB IX). Leistungen der „Begleitenden  Hilfe“ sollen dahin wirken, dass schwerbehinderte Menschen auf Arbeitsplätzen  beschäftigt werden, auf denen sie ihre Fähigkeiten und Kenntnisse voll entfalten  können, um sich so im Wettbewerb mit nichtbehinderten Menschen behaupten  zu können.

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Das Integrationsamt unterstützt den schwerbehinderten Menschen beziehungsweise dessen Arbeitgeberin/Arbeitgeber beispielsweise bei der

  • Neueinrichtung von Arbeitsplätzen
  • Anschaffung von technischen Arbeitshilfen
  • Beschaffung, Ausstattung und Erhaltung einer behinderungsgerechten Wohnung
  • beruflichen Fort- und Weiterbildung
  • Inanspruchnahme einer Arbeitsassistenz
  • unterstützten Beschäftigung

Zur Erfüllung der Aufgaben im Rahmen der „Begleitenden Hilfen“ im Arbeitsleben  hat das Integrationsamt für die psychosoziale Betreuung berufsbegleitende Dienste (vgl. Integrationsfachdienste) beauftragt.

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den Beratenden Ausschuss für behinderte Menschen

Bei jedem Integrationsamt wird ein Beratender Ausschuss (§ 103 Sozialgesetzbuch Neuntes Buch (SGB IX)) für behinderte Menschen gebildet, der die Teilhabe der behinderten Menschen am Arbeitsleben fördert, das Integrationsamt bei der Durchführung der besonderen Regelungen für schwerbehinderte Menschen zur Teilhabe am Arbeitsleben unterstützt und bei der Vergabe der Mittel der Ausgleichsabgabe mitwirkt.

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den besonderen Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen

Die Kündigung des Arbeitsverhältnisses eines schwerbehinderten oder gleichgestellten Menschen durch den Arbeitgeber bedarf der vorherigen  Zustimmung durch das Integrationsamt. Das Integrationsamt prüft den Sachverhalt, wägt die Interessen des Arbeitgebers mit den Interessen des schwerbehinderten Menschen ab, wirkt in jeder Lage des Verfahrens auf eine gütliche Einigung hin. Die Beteiligung des Integrationsamtes bei der beabsichtigten Kündigung des Arbeitsverhältnisses eines schwerbehinderten Menschen ermöglicht es, alle Chancen zur Beseitigung der Schwierigkeiten im Arbeitsleben auszuschöpfen, um das Arbeitsverhältnis des schwerbehinderten Menschen zu erhalten.

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die Erhebung und Verwendung der Ausgleichsabgabe

Alle privaten und öffentlichen Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen müssen schwerbehinderte Menschen beschäftigen. Erfüllen sie diese Pflicht nicht, müssen sie  Ausgleichsabgabe zahlen.

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die Förderung von Integrationsfirmen
  • Aufbau, Erweiterung, Modernisierung und Ausstattung
  • betriebswirtschaftliche Beratung
  • Leistungen zum besonderen Aufwand

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die Initiative zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung

Am 01.08.2015 startete in Rheinland-Pfalz die „Initiative zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung“. Ziel der gemeinsamen Initiative des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz und der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit ist, die Beschäftigungssituation von Menschen mit Behinderung am allgemeinen Arbeitsmarkt nachhaltig zu verbessern.

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die Integrationsfachdienste

Die Integrationsfachdienste (IFDs) werden im Auftrag des Integrationsamtes, den Agenturen für Arbeit sowie den Rehabilitationsträgern tätig.

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der Landespreis für beispielhafte Beschäftigung schwerbehinderter Menschen

Das Land Rheinland-Pfalz zeichnet seit 1998 jedes Jahr Firmen, Betriebe und Dienststellen aus, die sich in vorbildlicher Weise um die Integration schwerbehinderter Menschen in das Arbeitsleben verdient machen. Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen mit Haupt- oder Nebenwohnsitz in Rheinland-Pfalz können sich bewerben oder vorgeschlagen werden.

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die Schulungs- und Bildungsmaßnahmen für das betriebliche Integrationsteam

Das Integrationsamt bietet ein umfangreiches Programm von Seminaren und Informationsveranstaltungen an, die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie das betriebliche Integrationsteam in die Lage versetzen, sich erfolgreich für die berufliche Teilhabe schwerbehinderter Menschen zu engagieren.

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der Widerspruchsausschuss

Nach § 119 Sozialgesetzbuch Neuntes Buch (SGB IX) ist bei jedem Integrationsamt ein Widerspruchsausschuss zu bilden. Der Widerspruchsausschuss besteht aus sieben Mitgliedern, und zwar aus zwei schwerbehinderten Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmern, zwei Arbeitgeberinnen/Arbeitgebern, einer Vertreterin/einem Vertreter der Bundesagentur für Arbeit, einer Vertreterin/einem Vertreter des Integrationsamtes und einer Vertrauensperson schwerbehinderter Menschen. Für jedes Mitglied ist eine Stellvertreterin/ein Stellvertreter zu berufen.

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Ihr/e Ansprechpartner/in im Landesamt

Melanie Krisam
Telefon 06131 967-215
krisam.melanie(at)lsjv.rlp.de

Rudolf Hank
Telefon 06131 967-449
hank.rudolf(at)lsjv.rlp.de

Integrationsamt Koblenz
Franz-Josef Münch
Telefon 0261 4041-277
muench.franz-josef@lsjv.rlp.de

Integrationsamt Landau
Peter Przesdzink
Telefon 06341 26-465
przesdzink.peter(at)lsjv.rlp.de

Integrationsamt Mainz
Roberto Maiocchi
Telefon 06131 967-383
maiocchi.roberto(at)lsjv.rlp.de

Integrationsamt Trier
Frank Fischer
Telefon 0651 1447-263
fischer.frank(at)lsjv.rlp.de

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