Frau hält Muster eines abstraktem Gehirns in der Hand

Leben mit Demenz

Was können wir alle tun?

Menschen mit Demenzerkrankung haben keine anderen Lebensvorstellungen als Menschen, die nicht an einer Demenz leiden. Wenn sie über ihre Wünsche und Lebensziele sprechen, formulieren sie häufig: „ich möchte ernst genommen werden“, „am Leben teilnehmen“ „mich sicher fühlen“ und „mit anderen sein“. Dies kann als Auftrag für unser gesellschaftliches Miteinander verstanden werden.

Teilhabe ermöglichen
Nachbarschaftshilfe und soziale Verantwortlichkeit werden immer notwendiger, insbesondere da immer mehr Menschen, auch mit Demenz, alleine leben. Es ist wichtig, aufmerksam zu sein, wenn ein Mensch nach Orientierung sucht oder Hilfe benötigt. Durch Unterstützung und Anteilnahme können problematische Situationen für Menschen mit Demenz abgeschwächt werden. Wir alle können mitwirken, eine Teilhabe am öffentlichen Leben zu erleichtern, damit die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihren Familien verbessert werden kann.

Hier können Sie sich informieren
Die Landesfachstelle Demenz Rheinland-Pfalz informiert seit vielen Jahren die Öffentlichkeit zum Thema Demenz mit dem Ziel, ein besseres Verständnis und den richtigen Umgang mit einer Demenzerkrankung zu verbreiten. Auf vielen Veranstaltungen können Sie sich über die Hintergründe und den Verlauf der Krankheit sowie über Entlastungsmöglichkeiten und -angebote informieren.

  •     Adressen der regionalen Demenznetzwerke finden Sie hier.
  •     Broschüren zum Thema Demenz finden Sie hier.
Holzscheiben mit Symbolen Telefon, Brief und E-Mail

Kontakt

Dr. Carl-Wilhelm Reibel
Telefon 06131 967-718
reibel.carl-wilhelm(at)lsjv.rlp.de

Daniela Stanke
Telefon 06131 967-719
stanke.daniela(at)lsjv.rlp.de

Dr. Nele Lemke
Telefon 06131 967-717
lemke.nele-christin(at)lsjv.rlp.de

Was ist Demenz?

In Deutschland leiden etwa 1,8 Millionen Menschen an Demenz. Die Krankheit tritt typischerweise im Alter auf. Ihr Name kommt aus dem Lateinischen und lässt sich aus den Wortteilen de = weg und mens = Denkvermögen, Verstand ableiten.
Im Kontakt mit Menschen mit Demenz ist es wichtig zu wissen, dass die Erkrankung bei jedem Betroffenen anders verläuft und dass trotz der beschriebenen Veränderungen die Gefühlswelt intakt bleibt. Die Hauptsymptome entwickeln sich meist langsam und sind zunächst nur leicht, aber doch konstant vorhanden.

Demenz ist eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns, die das Gedächtnis, die Sprache, die Orientierung und das Denk- und Urteilsvermögen beeinträchtigt und sich auf die eigenständige Lebensführung auswirkt. Das Gehirn der Betroffenen hat (mit fortschreitender Krankheit zunehmende) Schwierigkeiten, Informationen aufzunehmen, zu speichern und abzurufen. Sie können so wichtige Aufgaben wie „sich etwas merken“, „sich räumlich orientieren“ oder „sprechen“ immer weniger ausüben und praktische Alltagstätigkeiten nicht mehr ohne Hilfe ausführen.

Im Verlaufe einer Demenz sterben im Gehirn mehr und mehr Nervenzellen und ihre Verbindungen ab. Durch diesen Nervenzellenverlust können neue Sinneseindrücke immer weniger aufgenommen, verarbeitet und mit dem Erlernten verknüpft werden.

Die Formen von Demenz sind vielfältig:

  • Als häufigste Form gilt mit über 60 Prozent die Alzheimer Krankheit.
  • Daneben gibt es Durchblutungsstörungen des Gehirns (vaskuläre Demenzen), frontotemporale Degenerationen, die Lewy-Körperchen-Krankheit sowie zahlreiche Mischformen von Demenzerkrankungen.
  • Vitamin- und Hormonmangelzustände können ebenfalls zu demenziellen Veränderungen führen.
  • Sogenannte Pseudodemenzen können durch Austrocknung, Medikamente oder psychische Erkrankungen, aber auch durch Vergiftungen hervorgerufen werden.

1. Gedächtnisstörungen

Die Angehörigen berichten:

„Er ist etwas verwirrt.“
„Sie erkennt mich oft nicht mehr.“
„Er hat verlernt, mit Messer und Gabel zu essen.“
„Sie kann sich nicht mehr allein anziehen.“

Die häufigsten und auffälligsten Erkennungszeichen einer Demenz sind die Beeinträchtigung und der spätere Verlust des Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Demenziell erkrankte Menschen können alltägliche Aufgaben – sich waschen, sich anziehen, essen – nur mühsam alleine ausführen und sind dadurch mehr und mehr auf Hilfe anderer Menschen angewiesen.

Menschen mit Demenz kann es beispielsweise schwerfallen:

  •     sich an kürzlich Gesehenes oder Gehörtes zu erinnern
  •     sich ein Urteil zu bilden, Schlussfolgerungen zu ziehen oder Probleme zu lösen
  •     Gegenstände zu erkennen und in den entsprechenden Zusammenhang zu setzen
  •     die richtigen Worte zu finden
  •     vertraute Bewegungsabläufe durchzuführen, obwohl sie motorisch gesund sind
  •     Namen zu erinnern und ihre eigene Lebensgeschichte mit sich in Verbindung zu bringen
  •     Orientierung und Zeitgefühl aufrechtzuerhalten, selbst in vertrauter Umgebung
  •     vertraute Angehörige und Freunde wiederzuerkennen
  •     neue Informationen aufzunehmen
  •     mit Worten und Zahlen umzugehen, auch in schriftlicher Form
  •     Sachverhalte angemessen zu beurteilen

2. Verhaltensstörungen

Je nach individuellem Verlauf der Erkrankung, abhängig von Persönlichkeit, Temperament und Naturell des Betroffenen kann folgendes Verhalten auftreten:  

  •     Angst, Unruhe, Ruhelosigkeit und zielloses Umherwandern
  •     Schlafstörungen und nächtliches Herumlaufen
  •     Aggression und Wut, (emotionale) Überreaktion und Panik, Wahn und Halluzination
  •     Depression, Rückzug, Apathie, Niedergeschlagenheit und Stimmungsschwankungen
  •     Misstrauen, Anklammern, Nach- und Weglaufen

Insbesondere bei der Alzheimer Krankheit wird der Verlauf in drei Stadien „leicht“, „mittelgradig“ und „schwer“ unterteilt, wobei diese individuell ausgeprägt sind. Während des Krankheitsprozesses geht die Fähigkeit zur rationalen Entscheidungsfindung immer mehr verloren. Darum ist besonders die „frühe Phase“ eine Zeit für wichtige Weichenstellungen: Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen können gemeinsam festlegen, wie z.B. das spätere Leben zur Zufriedenheit aller gestaltet werden kann.

Die Demenz verläuft meist in drei Stadien:

Im frühen Stadium (Vergessensstadium – leichte Demenz) sind die Menschen in ihren Tätigkeiten und sozialen Aktivitäten zwar beeinträchtigt, können aber meist noch unabhängig leben. Ihr Urteilsvermögen ist noch intakt. Sie verfügen in der Regel über eine ausreichende Krankheitseinsicht und über eine breite Palette an Fähigkeiten, die sie bei Aufforderung aktivieren können.

Im mittleren Stadium (Verwirrtheitsstadium – mittelgradige Demenz) ist die selbstständige Lebensführung nur noch mit Schwierigkeiten möglich. Die Betroffenen benötigen ein gewisses Maß an Beaufsichtigung und zunehmend Hilfe, um ganz alltägliche Handlungen durchführen zu können. Jemand muss sie bei den sogenannten Basisaktivitäten (Essen, Trinken, Anziehen, zur Toilette gehen usw.) unterstützen. In diesem Stadium konzentriert sich die Pflege darauf, diese einfachen Fähigkeiten durch Aktivieren und Wiederholen zu erhalten oder aufzubauen. Die genannten Verhaltensbeeinträchtigungen treten in diesem Stadium gehäuft auf.

Im späten Stadium (Hilflosigkeitsstadium – schwere Demenz) sind die Aktivitäten des täglichen Lebens so stark beeinträchtigt, dass eine ständige und kontinuierliche Beaufsichtigung der an Demenz erkrankten Menschen nötig ist. Zusätzlich zu den Basisaktivitäten verschwinden nun auch mehr und mehr die verbalen Möglichkeiten (das Sprechen). Oft befinden sich die Menschen dann in einem in sich zurückgezogenen Zustand, der Außenstehenden als „Dämmerzustand“ erscheint.

Wichtig zu wissen ist, dass die Erkrankung sehr individuell verläuft, aber die Gefühle bis zum Schluss erhalten bleiben und eine Möglichkeit des Zugangs zu dem an Demenz erkrankten Menschen sind.

Menschen, die ein Nachlassen ihrer Gedächtnisleistung feststellen, sich häufiger nicht mehr an kurz zurückliegende Ereignisse erinnern, Schwierigkeiten haben, die richtigen Worte zu finden und ehemals selbstverständliche Aufgaben immer mühsamer bewältigen, stellen sich oftmals die Frage, ob dies auf eine beginnende Demenz zurückzuführen ist. Vielleicht haben auch Angehörige oder Menschen aus dem sozialen Umfeld diese Veränderungen bemerkt und das Gespräch mit dem Betroffenen gesucht.

Besteht die Befürchtung, an Demenz erkrankt zu sein, ist es gut, diese Sorgen mit einem vertrauenswürdigen Menschen zu besprechen und jemanden zu bitten, bei den weiteren Schritten dabei zu sein.

Fachleute hinzuziehen

Da es Erkrankungen gibt, die einer Demenz ähnlich sind, bei denen es sich jedoch nicht um eine Demenzerkrankung handelt, ist es sinnvoll, zur Abklärung der Diagnose den Hausarzt aufzusuchen. Er wird erste Untersuchungen durchführen und alle weiteren Wege aufzeigen.

Die Diagnose ist die Grundlage für die ärztliche Behandlung, und so ist es gegebenenfalls ratsam, auch einen Facharzt oder eine Gedächtnisambulanz zu konsultieren.

Gruppenangebote für Menschen im Frühstadium der Demenz sind hilfreich bei der Krankheitsbewältigung. Persönliche Beratung und Informationen zu regionalen Unterstützungsangeboten können bei den Pflegestützpunkten vor Ort kostenfrei in Anspruch genommen werden.

Aktiv bleiben

Neben der Auseinandersetzung mit einer möglichen Demenzerkrankung ist es jedoch wichtig, die gewohnten und geliebten Beschäftigungen aufrechtzuerhalten. Die Fortführung sportlicher Aktivitäten, die Teilnahme am Vereinsleben, das Zusammensein mit anderen Menschen, Museumsbesuche oder die aktive Mitgliedschaft im Chor bringen auch weiterhin Lebensfreude und Ausgeglichenheit.

Es ist wichtig, eine Demenzerkrankung rechtzeitig zu erkennen, damit durch die entsprechende Behandlung die Selbstständigkeit der an Demenz erkrankten Person so lange wie möglich erhalten und gefördert werden kann. Die Ärztin oder der Arzt werden zunächst prüfen, ob es sich tatsächlich um eine krankhafte Störung des Gehirns handelt oder ob ein normaler altersbedingter Leistungsabfall vorliegt.

Anhand von Gedächtnis- und Orientierungstests kann der Schweregrad der Einschränkung festgestellt werden.

Zu einer eindeutigen Diagnosestellung können mit Hilfe einer Computertomographie oder ähnlicher Verfahren Bilder vom Gehirn aufgenommen werden, auf denen der mögliche Verlust des Gehirngewebes sichtbar wird.

Neue, spezifisch wirkende Medikamente verzögern das Fortschreiten der Krankheit und können extreme Stimmungsschwankungen mildern.

Darüber hinaus wird versucht, die an Demenz erkrankten Menschen geistig und körperlich zu aktivieren und anzuregen. Es ist nachgewiesen, dass Symptome wie Angst oder Unruhe durch eine Aktivierung der Betroffenen positiv beeinflusst werden können.

Angehörige sollten versuchen, die Erkrankung zu akzeptieren und lernen, mit ihr umzugehen. Viele Reaktionen des erkrankten Familienmitgliedes können als Ausdruck verstanden werden, das „Selbst“ festhalten zu wollen und somit den Verlust der Kontrolle über das eigene Denken und Handeln aufzuhalten. Wichtig ist es, die Eigenständigkeit des erkrankten Menschen, seine Vorlieben und Fähigkeiten zu unterstützen, gegebenenfalls kreative Ausdrucksmöglichkeiten bereitzustellen und ihn anerkennend in den alltäglichen Ablauf einzubeziehen.

Unterstützung annehmen

Um Informationen zum Krankheitsbild Demenz, zum unterstützenden Umgang mit dem Erkrankten, zur rechtlichen Vorsorge und den Leistungen der Pflegeversicherung zu erhalten, ist es ratsam, an einer Schulung für pflegende Angehörige teilzunehmen. In vielen Regionen finden zusätzlich regelmäßige Gesprächskreise oder sonstige Foren des Austauschs für Angehörige statt. Diese Angebote dienen der Information und machen gleichzeitig ein gelasseneres Miteinander mit dem erkrankten Menschen möglich.

Zur Entlastung als Pflegeperson ist es sinnvoll, Betreuungsangebote oder Freizeitaktivitäten in einer Gruppe mit Betroffenen und Angehörigen zu nutzen. Hilfreich können dabei sogenannte „niedrigschwelligen Betreuungs- und Entlastungsangebote“ sein, die sich auch an Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen wenden.

Hier können Sie sich informieren

  • Adressen und Termine zum Thema Demenz in Ihrer Region finden Sie über die Demenzlandkarte für Rheinland-Pfalz.
  • Die 135 Pflegestützpunkte in Rheinland-Pfalz bieten kostenfreie und vertrauensvolle Beratung zu allen Fragen der häuslichen pflegerischen Versorgung. Sie informieren über Veranstaltungen und Schulungen zum Thema „Demenz“ und bieten einen Überblick über sämtliche Unterstützungsangebote in der Region. Außerdem beantworten Sie alle Fragen rund um die Finanzierung der angebotenen Leistungen. 

    Die Adressen der Pflegestützpunkte finden Sie auf dem Sozialportal des Landes Rheinland-Pfalz.

Menschen mit Demenz haben keine anderen Lebensvorstellungen als Menschen, die nicht an einer Demenz leiden. Wenn sie über ihre Wünsche und Lebensziele sprechen, formulieren sie häufig: „ich möchte ernst genommen werden“, „am Leben teilnehmen“ „mich sicher fühlen“ und „mit anderen sein“. Dies kann als Auftrag für unser gesellschaftliches Miteinander verstanden werden.

Teilhabe ermöglichen

Nachbarschaftshilfe und soziale Verantwortlichkeit werden immer notwendiger, insbesondere da immer mehr Menschen, auch mit Demenz, alleine leben. Es ist wichtig, aufmerksam zu sein, wenn ein Mensch nach Orientierung sucht oder Hilfe benötigt. Durch Unterstützung und Anteilnahme können problematische Situationen für Menschen mit Demenz abgeschwächt werden. Wir alle können mitwirken, eine Teilhabe am öffentlichen Leben zu erleichtern, damit die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihren Familien verbessert werden kann.

Hier können Sie sich informieren

Die LZG hat in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern eine landesweite Öffentlichkeits-Kampagne ins Leben gerufen. Unser Ziel: Wir wollen zu einem besseren Verständnis und zum richtigen Umgang mit der Demenzerkrankung beitragen. Auf vielen Veranstaltungen können Sie sich über die Hintergründe und den Verlauf der Krankheit sowie über Entlastungsmöglichkeiten und -angebote informieren.

  • Adressen und Termine zum Thema Demenz in Ihrer Region finden Sie über die Demenzlandkarte für Rheinland-Pfalz.
  • Informationsmaterialien finden Sie im LZG-Shop.

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Informationen für Menschen mit Demenz und pflegende Angehörige

Viele Pflegebedürftige möchten nicht in ein Pflegeheim. In der Regel werden sie dann zu Hause von Angehörigen gepflegt. Zu den pflegenden Angehörigen im Sinne der Pflegeversicherung werden nicht nur Eltern, Geschwister, Kinder, Enkel, Onkel und Tante usw. gezählt. Auch Nachbarn, Freunde oder Bekannte gehören in diesen Kreis. Maßgebend ist, dass, eine private Pflegeperson die Pflege ihres hilfsbedürftigen Verwandten oder Zugehörigen übernimmt.

Die Pflege eines Angehörigen ist ein großes Aufgabengebiet und kann einige Vorteile aber auch Nachteile für den Pflegenden mit sich ziehen und sollte deshalb gut abgewägt werden. Es gibt zahlreiche Beratungs- und Unterstützungsleistungen und Möglichkeiten für pflegende Angehörige, über die die folgenden Seiten einen groben Überblick geben sollen.

Informationen zum Thema Demenz

Hier finden Sie eine Zusammenstellung von deutschlandweit tätigen Institutionen, Vereinen, Stiftungen und Initiativen, die alle vor ihrem speziellen Hintergrund das Thema Demenz in die Öffentlichkeit tragen. Die Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird kontinuierlich aktualisiert und ergänzt.

Deutsche Alzheimer Gesellschaft

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.: Startseite (deutsche-alzheimer.de)
Die DAlzG und ihre Mitgliedsgesellschaften sind Selbsthilfeorganisationen. Sie setzen sich für die Verbesserung der Situation von Menschen mit Demenz und ihren Familien ein. Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen, professionelle Akteure und ehrenamtlich Engagierte, sowie alle Interessierten finden auf diesen Seiten Informationen rund um das Thema Demenz (insbesondere zur Alzheimer-Krankheit), hilfreiche Tipps und Adressen.

Kuratorium Deutsche Altershilfe

Home - Kuratorium Deutsche Altershilfe (kda.de)
Das KDA entwickelt seit über 50 Jahren im Dialog mit seinen Partnern Lösungskonzepte und Modelle für die Arbeit mit älteren Menschen und hilft, diese in der Praxis umzusetzen. Es trägt durch seine Projekte, Beratung, Fortbildungen, Tagungen und Veröffentlichungen wesentlich dazu bei, die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern. Dabei versteht sich das KDA als Wegbereiter für eine moderne Altenhilfe und Altenarbeit. Die KDA-Angebote richten sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Entscheidungsträger und Verantwortliche in allen Bereichen sowie auf allen Ebenen der Altenhilfe und Altenarbeit.

Aktion Demenz

Home - Aktion Demenz (aktion-demenz.de)
Aktion Demenz ist eine deutschlandweite bürgerschaftliche Initiative, die sich als Netzwerk versteht. Ihr Ziel ist es, Mitbürgerinnen und Mitbürger dafür zu gewinnen, sich für Wohlergehen und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Demenz und ihrer Begleiter zu engagieren.

Demenz Support Stuttgart

Demenz Support Stuttgart gGmbH - Zentrum für Informationstransfer (demenz-support.de)
Mit der Seite soll die Nahstelle zwischen Wissenschaft und Praxis abgedeckt werden. Die Betreiber wollen zu einem kontinuierlichen Wissensaustausch beitragen und diesen systematisieren und verstetigen. Sie verstehen sich als Mittler zwischen verschiedenen Fachrichtungen und Perspektiven.

Alzheimer Forschung Initiative e. V.

Alzheimer Forschung Initiative - Information & Forschung | Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) (alzheimer-forschung.de) Die Alzheimer Forschung Initiative e. V. (AFI) ist ein gemeinnütziger Verein, der mit Spendengeldern die Alzheimer-Forschung unterstützt und Betroffene sowie die Öffentlichkeit über die Alzheimer-Krankheit aufklärt. Die AFI wurde 1995 gegründet und ist heute der größte private Förderer der Alzheimer-Forschung in Deutschland.

ZQP: Zentrum für Qualität in der Pflege

Stiftung ZQP - Stiftung ZQP
Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) ist eine gemeinnützige, operative Stiftung. Das ZQP hat zum Ziel, Wissen für eine gute Versorgung älterer pflegebedürftiger Menschen leichter zugänglich zu machen. Dazu forscht das ZQP, bereitet Wissen auf und setzt sich dafür ein, dass es in der Pflegepraxis Anwendung findet. Bei diesem Theorie-Praxis-Transfer liegt sein Fokus auf dem in Deutschland vorherrschenden häuslich-ambulanten Versorgungssetting. Themenschwerpunkte sind Prävention und Patientensicherheit.

Hans und Ilse Breuer Stiftung – Alzheimer Forschung und Hilfe

Startseite | Hans und Ilse Breuer-Stiftung (breuerstiftung.de)
Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung hat sich zur Aufgabe gemacht, die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen entscheidend zu verbessern. Zweck der gemeinnützigen Stiftung ist es, exzellente wissenschaftliche Forschung im Kampf gegen die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzerkrankungen zu fördern und wissenschaftliche Netzwerke auf dem Gebiet der Alzheimer-Forschung zu unterstützen.

Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e.V. (dggg-online.de)
Die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie unterstützt Gerontologen und Geriater aktiv in der Alternsforschung und alle in diesem Arbeitsfeld beteiligten Berufsgruppen bei der praktischen Umsetzung der Ergebnisse und beim fachlichen Austausch.

Hirnliga e. V.

Startseite - Hirnliga e.V.
Der gemeinnützige in Heidelberg ansässige Verein wird u. a. von international anerkannten Alzheimer-Forschenden und Ärzten und Ärztinnen betrieben. Sie sammelt Gelder für die Alzheimer-Forschung, um diese voran zu treiben und so die Situation der Alzheimer-Kranken und der sie pflegenden Angehörigen zu verbessern.

Alzheimer and you

Alzheimer & You: Startseite (alzheimerandyou.de)
Hierbei handelt es sich um eine Informationsseite zum Thema Demenz speziell für Jugendliche.

Alzheimer Europe (englischsprachig)

Alzheimer Europe (alzheimer-europe.org)
Alzheimer-Europe ist eine Nicht-Regierungsorganisation, die das Ziel verfolgt, das Bewusstsein für alle Formen von Demenz zu vergrößern, indem sie europäischen Alzheimerorganisationen eine gemeinsame Plattform zur Koordination und Kooperation zur Verfügung stellt. Daneben stellt Alzheimer Europe eine Informationsquelle zu verschiedenen Aspekten der Demenz dar.

Demenz und Migration

Demenz und Migration (demenz-und-migration.de)
Die Webseite "www.demenz-und-migration.de" ist die gemeinsame Seite des Projektes „Demenz und Migration“ der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V. Selbsthilfe Demenz und der bundesweiten Initiative "Demenz und Migration (DeMigranz) der Demenz Support Stuttgart gGmbH.Sie richtet sich an Menschen mit Demenz, die einen Migrationshintergrund haben, und an ihre Familien sowie an alle in der Beratung und Altenhilfe Tätigen.

Wegweiser Demenz

Wegweiser Demenz - Startseite (wegweiser-demenz.de)
Das Internetportal des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend soll zur Wissensvermittlung beitragen, Hilfsangebote vor Ort aufzeigen sowie den Austausch zwischen Experten, Erkrankten und deren Angehörigen ermöglichen. Darüber soll mit dem Portal zu einer besseren Qualität in der Pflege und zu mehr Anerkennung für die Leistung pflegender Angehörigen beitragen werden.

Demenzfreundliche Kommune

Willkommen! | Unterwegs zur demenzfreundlichen Kommune (demenzfreundliche-kommunen.de)
Die Plattform zum Förderprogramm „Menschen mit Demenz in der Kommune“ der Aktion Demenz und der Robert Bosch Stiftung versammelt viele praktische Beispiele, wie Kommunen sich demenzfreundlich gestalten können.

Netzwerkstelle für lokale Allianzen für Menschen mit Demenz

Startseite: Netzwerkstelle Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz (netzwerkstelle-demenz.de)
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat im Mai 2020 das Bundesprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ neu aufgelegt. Es knüpft an das gleichnamige Bundesmodellprogramm an, in dem zwischen 2012 und 2018 bereits 500 Lokale Allianzen bundesweit gefördert wurden.

In fünf Förderwellen sollen bis 2026 insgesamt bis zu 150 weitere neue lokale Hilfenetzwerke aufgebaut werden. Ziel ist es, lokale Unterstützungsstrukturen bundesweit zu etablieren, um die Lebenssituation und die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Demenz und ihren An- sowie Zugehörigen nachhaltig zu verbessern.

Nationale Demenzstrategie

Startseite: Nationale Demenzstrategie (nationale-demenzstrategie.de)
Die Unterstützung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen ist eine langfristige gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die Bundesregierung hat dafür gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus Politik, Gesellschaft und Forschung eine Strategie entwickelt: die Nationale Demenzstrategie. Darin werden viele verschiedene Massnahmen benannt die in den Ländern und Kommunen zum Wohle von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen. Dieser Prozess wird kontinuierlich begleitet und evaluiert.

Regionalbüros „Alter, Pflege und Demenz“ in NRW

Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz – Eine gemeinsame Initiative zur Strukturentwicklung von Landesregierung und Pflegekassen NRW (alter-pflege-demenz-nrw.de)
Sie finden auf dieser Website Informationen über das Netzwerk Landesinitiative Demenz-Service NRW, über Möglichkeiten der Unterstützung bei Demenz in NRW sowie auf den Websites der 13 Demenz-Servicezentren Informationen, Netzwerkpartner und Unterstützungsangebote in den Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens. Darüber hinaus bietet die Seite einen intensiven Einblick in die Vielfalt kommunaler Unterstützungsmöglichkeiten, die zur Nachahmung inspirieren.

Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen

Interessenvertretung der Senioren | BAGSO
Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e. V. sieht sich als die Lobby der älteren Menschen in Deutschland. Unter ihrem Dach haben sich über 100 Verbände mit etwa 13 Millionen älteren Menschen zusammengeschlossen. Sie vertreten deren Interessen gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, wobei sie die nachfolgenden Generationen immer im Blick haben. Darüber hinaus zeigen sie durch ihre Publikationen und Veranstaltungen Wege für ein möglichst gesundes und kompetentes Altern auf.

Deutsche Seniorenliga e. V.

Deutsche Seniorenliga e.V. - Startseite (deutsche-seniorenliga.de)
Die Deutsche Seniorenliga e. V. sieht sich zum einen als eine Informations- und Austauschplattform für Menschen der „älteren“ Generationen zu Themen wie bewusste und realistische Gestaltung des Ruhestandes, Gesundheitsprävention, Reisen, sportliche Betätigungen sowie der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien. Ein Hauptziel liegt darüber hinaus darin, das bestehende Verständnis vom Begriff „alt“ zu überholen und sich aktiv gegen Altersdiskriminierung und für die Rechte von hilfs- oder pflegebedürftigen Personen einzusetzen. Gleichzeitig will die Seniorenliga als „Sprachrohr“ ihrer Generation zu aktuellen gesellschaftlichen Themen beratend tätig sein.

Patientenleitlinien

Willkommen - [www.Patientenleitlinien.de] - evidenzbasierte medizinische Patienten-Informationen
Patientenleitlinien sind gut verständliche, medizinische Informationen, die Ihnen helfen sollen, Krankheiten, Untersuchungs- und Behandlungsmethoden besser zu verstehen. Die Patientenleitlinien dieser Seite werden von einem Team von Ärzten und Gesundheitsfachleuten entwickelt. Die Inhalte sind evidenzbasiert – das heißt anhand von wissenschaftlichen Studien entwickelt – und werden regelmäßig aktualisiert.

Neurologienetz

Home - Neurologienetz
Auf dieser Seite finden sie umfassende medizinische Informationen zu unterschiedlichen neurologischen Erkrankungen, aber auch Adresslisten zu u.a. neurologischen Kliniken und niedergelassenen Praxen sowie Selbsthilfegruppen in Ihrer Region.

Kubia

kubia - Startseite (ibk-kubia.de)
Kubia ist ein Kompetenzzentrum für Kulturelle und inklusive Bildung im Alter. Es informiert über die Themenschwerpunkte Kulturgeragogik, Kulturelle Bildung im Alter, inklusive Kulturarbeit, Förderung des Generationendialogs, Kunst und Kultur in der Pflege und bei Demenz, Stärkung des kulturellen Engagements, Kulturteilhabe älterer Migrantinnen und Migranten, internationale Trends und Forschung sowie über die Seniorentheaterszene in Nordrhein-Westfalen.

Pflegetelefon des Bundesfamilienministeriums

Telefon 030 20179131
Erreichbar Mo bis Do 9:00 – 18:00 Uhr
www.wege-zur-pflege.de

Alzheimer-Telefon

Telefon 030  259 37 95 14
Erreichbar Mo bis Do 9:00 – 18:00 Uhr, Fr 9:00 – 15:00 Uhr
Beratung in türkischer Sprache: Mi 10:00 –12:00 Uhr
Hinweis: Bundesweite Hilfe durch professionelle Beratung – für Angehörige, Betroffene und alle Interessierten
www.deutsche-alzheimer.de

Telefonseelsorge

Telefon 0800 111 10 111
Erreichbar täglich rund um die Uhr
Hinweis: Der Anruf ist kostenfrei.

Altern ohne Gewalt - Hilfe für Senioren

Handeln statt Misshandeln (HsM) Frankfurter Initiative gegen Gewalt im Alter e.V.
Telefon +49 2222 995 4569
Hinweis: Die Beratung ist auch auf türkisch, polnisch, amharisch (äthiopische Sprache) und tigringa (eritreische Sprache) möglich.
www.hsm-bonn.de

Fudul Zentralstelle für Islamische Wohlfahrt und Soziale Arbeit

Informationshotline zu religions- und kultursensiblen Fragen und Belange insbesondere für Pflege- und Gesundheitseinrichtungen rund um das Thema COVID-19
Telefon 0221 94 22 40 455
Erreichbar Mo bis Fr 10:00 – 13:00 Uhr
www.facebook.com/orgfudul

Prävention

  • Jakobson, Ramin. Der Dingsda aus Dingenskirchen – Die großen und kleinen Gedächtnislücken ab 40. Kreuz-Verlag. 1. Auflage 2008. ISBN: 978-3-7831-3110-9
  • Pantel, Johannes. Geistig fit in jedem Alter: Wie man mit der AKTIVA-Methode Demenz vorbeugen kann. Beltz-Verlag. 1. Auflage 2009. ISBN-13: 978-3407858764

Für Menschen mit Demenz

  • Braam, Stella. Ich habe Alzheimer: Wie die Krankheit sich anfühlt. Beltz Verlag. 1. Auflage2008. ISBN: 978-3407857637
  • Swen Staack und Jochen Gust. LEBEN statt therapeutischer Akrobatik. Nichtmedikamentöse Demenztherapien wissen, was wirkt. Schlütersche Verlag 2015; ISBN: 9783899933505
  • Stechl, Elisabeth/Knüvener, Catarina/Steinhagen-Thiessen, Elisabeth. Demenz – mit dem Vergessen leben. Ein Ratgeber für Betroffene. Mabuse Verlag. 2. erweiterte u. aktualisierte Auflage März 2009. ISBN-10: 3940529443
  • Mein Erinnerungsbuch. Aus der Reihe „zu pflegen“. Demenz Nr. 4/07. Friedrich Verlag. 2007. Zu bestellen bei Friedrich Verlag, Seelze, T: 0511-400040, www.friedrich-verlag.de
  • Wolf, Beate/Haubold, Thomas. Daran erinnere ich mich gern! Schlütersche Verlagsgesellschaft. 1. Auflage 2009. ISBN 978-3-89993-202-7
  • Demenz Support Stuttgart (Hrsg.). "Ich spreche für mich selbst". Menschen mit Demenz melden sich zu Wort. Mabuse-Verlag 2010, ISBN-13: 9783940529541 / ISBN: 3940529540

Für Angehörige

  • Alberts, Hanni, „Demenz – Erfreuliche Seiten der Pflege. So sind sie möglich!“. 2013
  • Bell, Virginia/Troxel, David/Wimmer, Andreas. Richtig helfen bei Demenz: Ein Ratgeber für Angehörige und Pflegende. Reinhardt Verlag, 2. Auflage 2007. ISBN-10: 3497019224
  • Beyer, Stefan. Demenz ist anders. Über den Versuch einer einfühlenden Begleitung. Balance Buch + Medien, 2007. ISBN-13: 9783867390200, ISBN: 3867390207
  • Bowlby Sifton, Carol. Das Demenz-Buch. Ein «Wegbegleiter» für Angehörige, Pflegende und Aktivierungstherapeuten. Verlag Huber, Bern, 1. Auflage 2007. ISBN-10: 3456844166
  • Danneberg, Bärbel. Alter Vogel, flieg! Tagebuch einer pflegenden Tochter. Promedia Verlag, Wien, 1. Auflage 2008. ISBN-10: 385371286X
  • De Klerck-Rubin,Vicki/Brock, Elisabeth. Mit dementen Menschen richtig umgehen: Validation für Angehörige. Reinhardt Verlag, 2. überarbeitete Auflage 2009. ISBN-10: 349702080
  • Engel, Sabine. Alzheimer und Demenzen: Unterstützung für Angehörige. Trias Verlag, 1. Auflage 2006. ISBN-10: 3830433816
  • Engelbrecht-Schnür, Julia; Nagel, Britta. Wo bist du?: Demenz – Abschied zu Lebzeiten. Hoffmann und Campe, 1. Auflage 2009. ISBN: 3455501079
  • Flemming, Daniela. Keiner ist allein. Demenz und Alzheimer – Informationen und Hilfen für Angehörige. Beltz Verlag, 1. Auflage 2006. ISBN-10: 3407228953
  • Flemming, Daniela. Mutbuch für pflegende Angehörige und professionell Pflegende altersverwirrter Menschen. Beltz Verlag, Neuauflage Dezember 2007. ISBN-10: 3407228945
  • Füsgen, Ingo/Kessow, Klaus D. (Hrsg.) Der Nutzen der Demenztherapie für pflegende Angehörige und Pflegekräfte. Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH 2005. ISBN-10: 3938748015
  • Götte, Rose/Lackmann, Edith. Alzheimer – was tun? Eine Familie lernt, mit der Krankheit zu leben. Beltz Verlag, 2. Auflage 2000. ISBN: 3-407-22813-0
  • Großhans, Lore. Und wo bleibt mein eigenes Leben. Hilfe für pflegende Angehörige. Kreuz Verlag 2003. ISBN-10: 3783123104
  • Gümmer, Martina/Döring, Joachim. Im Labyrinth des Vergessens. Hilfen für Angehörige von Demenzkranken. Balance Buch + Medien Verlag, September 2007. ISBN-10: 3867390169
  • Heimhilger, Lena. Ich verliere mich. Novum Publishing 2008. ISBN-13: 9783850221733, ISBN: 3850221733
  • Hummel, Katrin. Gute Nacht, Liebster: Demenz. Ein berührender Bericht über Liebe und Vergessen. Bastei Lübbe 2010. ISBN-13: 9783404616466, ISBN: 3404616464
  • Jenkins, DeirdreCrawley. Der beste Anzug – Hautpflege bei Menschen mit Demenz. Verlag Kuratorium Deutsche Altershilfe, 1. Auflage 2006. ISBN: 978-3-935299-93-1
  • Käsler-Heide, Helga. Wenn die Eltern älter werden: Ein Ratgeber für erwachsene Kinder. Beltz Verlag. 4. überarbeitete und erweiterte Auflage 2009. ISBN-10: 3407228856
  • Kieslich, Sabine. Demenz: Der Angehörigenratgeber. Südwest Verlag, 1. Auflage 2008. ISBN-10: 3517083518
  • Litzka, Traude/Rath, Michael/Seligo, Elisabeth. In einer anderen Welt: Wegweiser für Begleiter altersdementer Menschen. Böhlau Verlag, 1. Auflage 2007. ISBN-10: 3205776712
  • MacQuilkin, Robertson. Wenn die Liebe hält, was sie verspricht. Die Geschichte einer großen Liebe … und einer Krankheit, die alles zu zerstören droht. Gerth Medien, 3. Auflage 2006. ISBN-10: 3865911161
  • Maier, Rosmarie. Ich will dich doch erreichen: Begegnungen mit demenzkranken Menschen ermöglichen. Hilfen für Angehörige und Pflegende. Kösel Verlag 2009. ISBN-10: 3466368618
  • Martin, Mike/Schelling, Hans Rudolf. Demenz in Schlüsselbegriffen: Grundlagen und Praxis für Praktiker, Betroffene und deren Angehörige. Verlag Huber, Bern, 1. Auflage 2005. ISBN-10: 3456841914
  • Matter, Christa. Ich habe Fulsheimer: Angehörige und ihre Demenzkranken. Hrsg. Alzheimer-Gesellschaft Berlin. Dölling & Galitz Verlag 2009. ISBN-10: 3937904824
  • Mehr Zeit für Kinder e.V. Warum legt die Oma ihre Brille in den Kühlschrank – Familienalltag mit Demenz in Familien mit Einwanderungsgeschichte. Mehr Zeit für Kinder e.V, 2015. (deutsch, türkisch oder russisch)
  • Niefer, Hartmut und Gust, Jochen. Demenz Wissen – verstehen – begleiten. Hirzel Verlag 2013, ISBN: 978-3-7776-2148-7
  • Niklewski, Günter/Nordmann, Heike/Riecke-Niklewski, Rose. Demenz Hilfe für Angehörige und Betroffene. Verlag Stiftung Warentest, 2. aktualisierte Auflag März 2009. ISBN-10: 3868511008
  • Schaade, Gudrun/Kubny-Lüke, Beate. Demenz Alzheimer-Erkrankung: Ein Ratgeber für Angehörige und alle, die an Demenz erkrankte Menschen betreuen. Schulz-Kirchner Verlag, 2. Auflage 2009. ISBN-10: 3824803356
  • Schäfer, Ulrike/Rüther, Eckart. Demenz – Gemeinsam den Alltag bewältigen: Ein Ratgeber für Angehörige und Pflegende. Hogrefe Verlag, 1. Auflage 2004. ISBN-10: 3801718840
  • Schützendorf, Erich/Wallrafen-Dreisow, Helmut. In Ruhe verrückt werden dürfen: Für ein anderes Denken in der Altenpflege. Fischer Verlag, 14. Auflage 1991. ISBN-10: 3596105161
  • Thar, Jürgen/Raack, Wolfgang. Leitfaden Betreuungsrecht: für Betreuer, Angehörige, Betroffene, Ärzte und Pflegekräfte. Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft. 5. überarbeitete und aktualisierte Auflage 2009. ISBN-10: 3898177254
  • Tönnies, Inga. Abschied zu Lebzeiten: Wie Angehörige mit Demenzkranken leben. Verlag Balance Buch + Medien, 1. Auflage 2009. ISBN-10: 386739007X
  • Wilz, Gabriele. Belastungsverarbeitung bei pflegenden Angehörigen von Demenzkranken – Eine Tagebuchstudie. Hogrefe-Verlag, 1. Auflage 2002. ISBN: 3-8017-1339-3
  • Zimmer, Maximilian. Ratgeber Demenzerkrankungen: Rechts- und Praxistipps für Angehörige und Betreuer. Deutscher Taschenbuch Verlag, 1. Auflage 2009. ISBN-10: 3423506725
  • Zander-Schneider, Gabriela. Sind Sie meine Tochter?: Leben mit meiner alzheimerkranken Mutter. RoRoRo, 2006. ISBN-13: 9783499621895, ISBN: 3499621894

Zum Vorlesen

  • Rath, Bettina. Vorlesebuch für die Altenpflege: Momente des Erinnerns. Zeitzeugen erzählen von früher. Auswahl – Band 1. Zeitgut Verlag, 1. Auflage 2010. ISBN-10: 3866141777
  • Rath, Bettina. Vorlesebuch für die Altenpflege: Momente des Erinnerns. Zeitzeugen erzählen von früher. Auswahl – Band 2. Zeitgut Verlag, 1. Auflage 2010. ISBN-10: 3866141777
  • Strätling, Ulrike. Als die Kaffeemühle streikte: Geschichten zum Vorlesen für Demenzkranke. Brunnen Verlag, 1. Auflage 2011. ISBN-10: 3765541230
  • Zeller, Uli. "Frau Krause macht Pause" – Andachten zum Vorlesen für Menschen mit Demenz. Brunnen Verlag, 1. Auflage 2015. ISBN: 9783765542602

Zum Thema "Essen und Trinken"

  • Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen (Hrsg.) Ratgeber für die richtige Ernährung bei Demenz: Appetit wecken, Essen und Trinken geniessen. Reinhardt Verlag, 2. aktualisierte Auflage 2007. ISBN-10: 3497019186
  • Borker, Siegfried. Nahrungsverweigerung in der Pflege: Eine deskriptiv-analytische Studie. Huber Verlag, Bern 2002. ISBN-10: 3456836244
  • Crawley, Helen/Wilken, Britta. Essen und Trinken bei Demenz. Verlag Kuratorium Deutsche Altershilfe, 1. Auflage 2005. ISBN-10: 393529980X
  • Deutsche Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V. (Hrsg.), Praxisreihe der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. Ernährung in der häuslichen Pflege Demenzkranker. 7. Aufl. 2008. Zu beziehen bei: Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V., Friedrichstr. 236, 10969 Berlin, info(at)deutsche-alzheimer.de
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (Hrsg.). Ernährung im hohen Alter – Ratgeber für Angehörige und Pflegende. 1. Auflage 2004. Artikelnummer 400440. Zu beziehen über www.dge-medienservice.de
  • Deutsche Seniorenliga (Hrsg.) Mangelernährung erkennen und vermeiden. Alarmsignale und Maßnahmen. Leitfaden für Angehörige. Zu beziehen bei: Deutsche Seniorenliga e.V., Gotenstr. 164, 50175 Bonn. bv-dsl(at)t-online.de (nur als PDF per Mail erhältlich)
  • Kolb, Christian. Nahrungsverweigerung bei Demenzkranken. PEG-Sonde ja oder nein?. Mabuse-Verlag, 3. Auflage 2003. ISBN-10: 3935964218
  • Menebröcker, Claudia/Rebbe, Jörn/Gross, Annette. Kochen für Menschen mit Demenz. Books on Demand, 1. Auflage 2008. ISBN-10: 3833489359
  • Schreier, Maria Magdalena/Bartholomeyczik, Sabine. Mangelernährung bei alten und pflegebedürftigen Menschen: Ursachen und Prävention aus pflegerischer Perspektive. Schlüterscher Verlag, 1. Auflage 2004. ISBN-10: 3899931106

Für Fachkräfte

  • Archibald, Carole. Menschen mit Demenz im Krankenhaus. Verlag Kuratorium Deutsche Altershilfe, 1. Auflage 2007. ISBN: 987-3-935299-96-6
  • Backes, Birgit/Maschke, Matthias/Wihr, Uschi. Sport und Bewegung für Menschen mit Demenz. Ernst Reinhardt Verlag, 1. Auflage 2018. 978-3-497-02809-2
  • Brown, Jenifer. Segregative Betreuung Demenzkranker: Auswirkungen, Chancen und Risiken. Vdm Verlag Dr. Müller, 1. Auflage 2007. ISBN-10: 3836403978
  • Engel, Sabine. Belastungserleben bei Angehörigen Demenzkranker aufgrund von Kommunikationsstörungen. Lit Verlag, 1. Auflage 2007. ISBN-10: 3825802523)
  • Ganss, Michael. Demenz-Kunst und Kunsttherapie: Künstlerisches Gestalten zwischen Genius und Defizit. Mabuse Verlag 2009. ISBN-13: 978-3940529503
  • Hampel, Harald/Padberg, Frank/Möller, Hans-Jürgen. Alzheimer Demenz: Klinische Verläufe, diagnostische Möglichkeiten, moderne Therapiestrategien. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH. 1. Auflage 2003. ISBN-10: 3804719287
  • Jürgs, Michael. Alzheimer – Spurensuche im Niemandsland. Bertelsmann Verlag 2006. ISBN-10: 3570009343
  • Köhler, Thomas. Biologische Grundlagen psychischer Störungen. Hogrefe-Verlag. 2. Auflage 2005. ISBN: 978-3-8017-1912-8
  • König, Jutta/Zemlin, Claudia. Menschen mit Demenz – Lebensqualität schenken. Bestnoten beim MDK sichern. Schlütersche Verlangsgesellschaft mbH & Co. KG 2013, ISBN: 978-3-89993-253-9
  • König, Jutta/Zemlin, Claudia. 100 Fehler im Umgang mit Menschen mit Demenz und was Sie dagegen tun können. Schlütersche Verlagsgesellschaft, 1. Auflage 2008. ISBN-10: 3899934644
  • North, Klaus/ Friedrich, Peter/ Bernhardt, Maja. Die Gesundheitshebel. Gabler-Verlag, 1. Auflage 2010. ISBN 978-3-8349-1515-3
  • Pollok, Annie. Gärten für Menschen mit Demenz. Verlag Kuratorium Deutsche Altershilfe, 1. Auflage 2004. ISBN: 978-3-935299-64-8
  • Rothe, Verena; Kreutzner, Gabriele; Gronemeyer, Reimer. Im Leben bleiben – Unterwegs zu Demenzfreundlichen Kommunen. Transcript Verlag 2015. ISBN 978-3-8376-2996-5
  • Schneekloth, Ulrich/Wahl, Hans-Werner. Pflegebedarf und Versorgungssituation bei älteren Menschen in Heimen: Demenz, Angehörige und Freiwillige, Beispiele für "Good Practice". Kohlhammer Verlag 2009. ISBN-10: 3170205536
  • Seidl, Elisabeth/Labenbacher, Sigrid. Pflegende Angehörige im Mittelpunkt: Studien und Konzepte zur Unterstützung pflegender Angehöriger von demenzkranken Menschen. Böhlau Verlag, 1. Auflage 2007. ISBN-10: 320577602X
  • Sonntag, Jan. Demenz und Atmosphäre – Musiktherapie als ästhetische Arbeit.Mabuse Verlag 2013. ISBN: 9783863211530
  • Stechl, Elisabeth. Subjektive Wahrnehmung und Bewältigung der Demenz im Frühstadium: eine qualitative Interviewstudie mit Betroffenen und ihren Angehörigen. Köster Verlag, Berlin, 1. Auflage 2006. ISBN-10: 3895746037
  • Wilz, Gabriele/Adler, Corinne/Gunzelmann, Thomas. Gruppenarbeit mit Angehörigen von Demenzkranken: Ein therapeutischer Leitfaden. Hogrefe Verlag 2001. ISBN-10: 3801713407

Für Palliativkräfte

  • Kostrzewa, Stephan. Palliative Pflege von Menschen mit Demenz. Huber 2010. ISBN-13: 9783456847733, ISBN: 3456847734
  • Weissenberger-Leduc. Palliativpflege bei Demenz: Ein Handbuch für die Praxis. Springer, 2009. ISBN-13: 9783211893517 / ISBN: 32118935122
  • Grond, Erich. Palliativpflege bei Menschen mit Demenz. Empathisch handeln – wertschätzend begleiten – kreativ pflegen. Schlueterscher Verlag, 2009. ISBN-13: 9783899932362 / ISBN: 3899932366
  • Buchmann, Klaus P. Demenz und Hospiz: Sterben an Demenz erkrankte Menschen anders? Der Hospiz Verlag, 2007. ISBN-13: 9783981124064 / ISBN: 3981124065
  • Kostrzewa, Stephan. Sterbebegleitung und palliative Versorgung von Menschen mit Demenz. Vnr-Verlag Deutsche Wirtschaft, 2010. ISBN-13: 9783812512534 / ISBN: 381251253X
  • Lamp, Ida. Umsorgt sterben: Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase begleiten. Kohlhammer Verlag, 2009. ISBN-13: 9783170207370 / ISBN: 3170207377

Romane

  • Chantal, Louis. Ommas Glück: Das Leben meiner Großmutter in ihrer Demenz-WG. 2015. 1. Auflage, ISBN 9783462047189
  • Forster, Margaret. Ich glaube, ich fahre in die Highlands. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt, 10. Auflage 2006. ISBN-10: 3596108675. Gebundene Ausgabe: Arche Verlag, Mai 2008. ISBN-10: 3716024007
  • Gaymann, Peter und Klie, Thomas. DEMENSCH. Texte und Zeichnungen: Für einen menschenfreundlichen Umgang mit Demenz. 2015 ISBN: 978-3-86216-224-6
  • Geiger, Arno. Der alte König in seinem Exil. Hanser Literatur Verlag, 8. Auflage 2011. ISBN-10: 3446236341
  • Genova, Lisa. Mein Leben ohne Gestern. Roman. Bastei Lübbe. 1. Auflage 2009. ISBN-13: 9783785760161, ISBN: 3785760167
  • Hunt, Angela. Tag des Erwachens. Gerth Medien Verlag, 1. Auflage 2009. ISBN-10: 3865913695
  • Obermüller, Klara. Es schneit in meinem Kopf: Erzählungen über Alzheimer und Demenz. Nagel & Kimche Verlag, 5. Auflage 2006. ISBN -10: 3312003814
  • Sparks, Nicholas. Wie ein einziger Tag. Heyne Verlag 2009. ISBN-10: 3453722163
  • Suter, Martin. Small World. Diogenes Verlag, 25. Auflage 1999. ISBN-10: 3257230885
  • Wolff, Claudia. Letzte Szenen mit den Eltern. Piper Verlag, 1. Auflage 2006. ISBN-10: 3492246389

Bildbände

  • Deutsche Alzheimer Gesellschaft (Hrsg.). Fotoband Blaue Tage und graue Tage: Portraits von Demenzkranken und ihren Angehörigen. 1. Auflage 2006. Zu beziehen bei: Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V., Friedrichstr. 236, 10969 Berlin, info(at)deutsche-alzheimer.de
  • Lärm, Mechthild/Brinker-Meyendriesch. Elfriede. Leben mit Demenz: Haus Schwansen – Konzepte und Bilder. Verlag Haus Schwansen, 1. Auflage 2005. ISBN-10: 3000168478
  • Stein Greenblat, Cathy. Alzheimer und Lebensqualität. Ein Bildband. EB-Verlag, 1. Auflage 2006. ISBN-10: 3936912459. Online-Bestellung über www.ebv-hamburg.de
  • Uhlmann Petra (Autor)/Uhlmann, Michael (Fotograf). Was bleibt…Menschen mit Demenz. Portraits und Geschichten von Betroffenen. Mabuse-Verlag, 2. Auflage 2007. ISBN-10: 3938304626

CD`s

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Beschäftigung für Menschen mit Demenz im Alltag

Jeder Mensch hat ein natürliches Bedürfnis sich zu beschäftigen, um die Lebenszeit sinnvoll auszufüllen. Dieses Bedürfnis nach Beschäftigung besteht auch im Alter und auch bei einer Demenz weiterhin. Daher ist die Aktivierung und Beschäftigung von Personen mit Demenz so wichtig und steht nicht nur bei vielen Pflege-Einrichtungen ganz oben auf der Tagesordnung, sondern auch bei der häuslichen Betreuung durch pflegende Angehörige. Hier finden Sie verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten, etwa Tipps für Spiele, Bewegung und verschiedene Formen des Hörerlebnisses.

  • KuKuK-TV, der Teilhabe-Kanal des Demenz Supports Stuttgart, informiert in einem Video, wie der Alltag für Menschen mit Demenz in Zeiten der sozialen Isolierung, gestaltet werden kann. Hier erhält man u. a. Antworten auf die Fragen: Wie kann man die schwierige Zeit durchstehen, in der man aufgrund der Corona-Krise auf die häuslichen vier Wände oder die Pflegeeinrichtung beschränkt wird? Was können Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und ihre unterstützenden Familienangehörigen tun?
  • Das Internetportal pflege.de bietet neben allgemeinen Informationen zum Thema Demenz auch Anregungen für Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Demenz innerhalb der Unterthemen: Hobby und Haushalt, Lesen und Vorlesen, Musik, Tanzen und Bewegung, Erinnerungspflege, Sinneserfahrungen und Berührungen und Spiele für Demenzkranke zur Verfügung.
  • Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft informiert auf ihrer Homepage ebenfalls, wie man den Alltag für Menschen mit Demenz möglichst eigenständig gestalten und strukturieren kann. Zusätzlich wird der Umgang mit schwierigen Situationen thematisiert.
  • Ob in den Einrichtungen oder zu Hause: Kreativität kann überall ausgelebt werden, ob beim Basteln, Malen oder Schreiben. Der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz regt an, die entstanden Werke als "Pinsel-Post" an Angehörige zu verschicken.
  • Schließlich ist es auch immer eine gute Idee, unseren Angehörigen etwas vorzulesen. Es gibt viele gute Texte für Menschen mit Demenz.

„Wer rastet, der rostet“ – trotz dessen, dass wir aktuell in unsere Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind, ist es sinnvoll, auch in den eigenen vier Wänden in Bewegung zu bleiben. Neben den positiven Effekten für Kraft und Beweglichkeit macht gemeinsame Bewegung Spaß, hellt die Stimmung auf und sorgt für abwechslungsreiche Beschäftigung im Alltag.

Unter den folgenden Links finden Sie Übungen, die leicht und ohne große Hilfsmittel umgesetzt werden können.

Barrierefreie, interaktive Website mit Übungen für Menschen mit Demenz

Das Trainingsprogramm ist als interaktive Website unter dem Link www.bewegung-bei-demenz.de für Menschen mit Demenz, deren An- und Zugehörige und Fachkräfte abrufbar. Neben grundsätzlichen Informationen über Demenzen und körperliches Training bietet die Website einen Fitnesstest an, auf dessen Grundlage ein Heimtrainingsprogramm mit angemessen Übungen (Einsteiger/Fortgeschrittene/Profi) gewählt werden kann. Die einzelnen Übungen werden auf dem Bildschirm von einer Trainerin verbal und visuell demonstriert. Die Nutzung ist kostenfrei.

Wege aus der Einsamkeit (W.a.d.E.)

Der Verein Wege aus der Einamkeit setzt sich bundesweit für die Verbesserung der Lebensumstände alter Menschen und ihre Stellung in der Gesellschaft ein. Ein Ziel des Vereins ist es, ältere Menschen aus der Isolation zu holen. Dafür werden regelmäßige Videoveranstaltungen via ZOOM angeboten. Wir wollen hier heute auf Bewegungsangebote des Vereins aufmerksam machen, wie etwa Sitztanz, jeden Montag um 10 Uhr, oder Sitzyoga, donnerstags um 10 Uhr. Aber es werden auch Lesungen, Vorträge oder Gesprächskreise angeboten. Mehr Informationen finden Sie auf: www.wegeausdereinsamkeit.de

Bewegungsübungen für ältere Menschen mit und ohne Demenz auf KuKuK-TV

Einfache Bewegungsübungen für ältere Menschen und Senioren mit und ohne Demenz zum Mitmachen. Die Trainerin zeigt, wie sich diese in den Alltag integrieren lassen.

Teil 1  Förderung der Beinkraft (Link zu YouTube)

Teil 2  Förderung der Beinkraft und der Schultermuskulatur (Link zu YouTube)

Teil 3  Förderung der Elastizität und Entspannung (Link zu YouTube)

Teil 4  Dehnübungen (Link zu YouTube)

Mal alt werden – Sitzgymnastik für Senioren und Seniorinnen

Auf der Webseite www.mal-alt-werden.de finden Sie zahlreiche Übungen für den ganzen Körper, die Sie im Sitzen durchführen können. Ganz einfach ohne Hilfsmittel, mit Ball oder einem Tuch.

Demenz-Podcast

Der Demenz-Podcast erscheint monatlich und richtet sich an alle, die sich mit Demenz befassen. Jede Sendung behandelt ein anderes Thema. Der Demenz-Podcast bietet Informationen, wie man gemeinsam die Freizeit gestalten oder wie mit der Demenz des/der Angehörigen in der Öffentlichkeit umzugehen ist. Es gibt Tipps, wie man angemessen reagieren kann, wenn sich ein Mensch mit Demenz verändert – wenn er oder sie zum Beispiel aggressiv wird oder ängstlich, anhänglich oder misstrauisch. Rechtliche Aspekte werden angesprochen – wie ist das mit Vollmachten, mit dem Schwerbehindertenausweis, mit der rechtlichen Betreuung bei Geschäftsunfähigkeit? Thema ist auch immer wieder, wie sowohl Angehörige als auch Betroffene weiterhin ein erfülltes und glückliches Leben führen können, ohne sich aufzugeben oder auszubrennen. Der Demenz-Podcast kann auf Spotify, Apple Podcasts, Podscout, gPodder und auf dieser Website www.demenz-podcast.de gehört werden.

SRF Hörspiel „Doktor Alzheimer bittet zu Tisch“ von Ria Endres

Ein wenig kreativer wird es, wenn Alzheimer als Metapher für eine Vergessenskrankheit betrachtet wird, die im 21. Jahrhundert prinzipiell überall auftauchen kann, und diese Analogie zum Hörspiel umgesetzt wird. So geschehen bei dem Hörstück „Doktor Alzheimer bittet zu Tisch“ von Ria Endres, abrufbar auf der Webseite www.srf.ch.

Hörspiel des Dialog- und Transferzentrums Demenz

Das ehemalige Dialog- und Transferzentrum Demenz (DZD) hat ein freies Hörspiel als Podcast (Link zur Soundcloud) produziert. Das Thema: Diagnostik bei Alzheimer in Form eines Wissenskrimis „Alzheimer mit dem Spürsinn von Sherlock Holmes auf der Spur“.

Die App Alzheimer & YOU – den Alltag aktiv gestalten bietet Tipps für einen aktiven Alltag von Menschen mit Demenz. Sie ist für Angehörige entwickelt worden, die immer wieder nach kreativen Ideen zur Alltagsgestaltung suchen.

Informationen zu der App erhalten Sie über die Webseite www.alzheimerandyou.de.

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Angebote für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz

Onlinekurse für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz

Neben den gewohnten Kursen, Schulungen und Weiterbildungen in Präsenz zum Thema Demenz für Angehörige gibt es auch ein breites Angebot an Online-Kursen. Die Pflegekassen sind verpflichtet, entsprechende Kurse und Schulungen für pflegende Angehörige anzubieten.

Weitere Details erhalten Sie auf der Webseite www.pflege.curendo.de/pflegekassen.

Die nachfolgenden Kurse sind ein solches Angebot, das von zahlreichen Kassen für ihre Versicherten genutzt wird. Da man sich dort registrieren muss, beachten Sie bitte die entsprechenden Nutzungsbedingungen.

Online-Pflegekurse für die Pflege Angehöriger: www.pflege.curendo.de

Alzheimer & Demenz – praktischer Online-Kurs für Angehörige: www.deutsche-alzheimer.de

Angebote für junge Angehörige (Young Carers): www.pausentaste.de

Die Alzheimer Gesellschaft Rheinland-Pfalz e. V. bietet eine Online-Schulungsreihe für pflegende Angehörige an.
Interessierte erhalten Informationen und Hilfestellungen zu Fragen rund um die alltägliche Lebensgestaltung. In der Schulung werden u. a. der Umgang mit der Krankheit, Informationen zu rechtlichen Fragen und der Pflegeversicherung, wie mit herausfordernden Situationen umgegangen werden kann und Angehörige Entlastung finden können behandelt. Anmelden können Sie sich per Mail bei der Alzheimer Gesellschaft Rheinland-Pfalz e.V.: info(at)alzheimer-gesellschaft-rhpf.de

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