#Sozialraum_digital

Auf dem Feld der Demenz gibt es eine große Vielfalt an Themen, die nicht unbedingt im Rahmen einer Fachveranstaltung in Präsenz präsentiert werden müssen. Es geht auch kurz und prägnant via Internet. Etwa im Rahmen von #Sozialraum_digital. Die Reihe #Sozialraum_digital bietet Interessierten die Gelegenheit, sich in 1 ½ Stunden online über ein Thema aus dem Bereich Demenz zu informieren und darüber zu diskutieren.

An drei Terminen im Jahr 2026 geben Fachreferentinnen und -referenten einen 30minütigen Einblick in ein bestimmtes Themenfeld aus dem Bereich Demenz. Danach bleibt gut eine Stunde Zeit für Ihre Fragen und Diskussionen.

Themen der Veranstaltungen

1. September 2026 I 15.30-17.00 Uhr
Abschied auf Raten: „Weiße Trauer“ und Demenz
Angehörige von Menschen mit Demenz kennen das Phänomen: Der Partner, die Mutter oder Großmutter leiden an Demenz und man spürt über die Wochen und Monate hinweg, wie der geliebte Mensch langsam verschwindet. Das Gefühl, das man dabei empfindet wird auch „Weiße Trauer“ genannt. Obwohl der Mensch mit Demenz noch lebt spürt man eine Trauer, die der Empfindung nach dem Tod nahekommt. Dieses „Abschiednehmen mitten im Leben“ wird oft tabuisiert, man darf darüber nicht sprechen, weil der Angehörige ja noch „da“ ist. 
Diese Veranstaltung will eingehend über das Konzept der „Weißen Trauer“ informieren und vermitteln, wie man Angehörigen in der Beratung und in Selbsthilfegruppen den Zugang zum „Abschied auf Raten“ ermöglicht.

Referentin/Referent: Antje Koehler, Demenzsensibel (Köln)

3. Dezember 2026 I 15.30-17.00 Uhr
„Mein Hilfs-Netzwerk im Falle einer Demenz“: Aufbau von Unterstützungsstrukturen für sich selbst oder die Angehörigen
„Um ein Kind großzuziehen braucht es ein ganzes Dorf“. Dieses bekannte Sprichwort lässt sich auch auf Menschen mit Demenz übertragen, denn um deren Versorgung vor Ort sicherzustellen, braucht es viele Helfende im Dorf oder im Quartier. Am besten ist es man verfügt über eigene Unterstützungsstrukturen, ein funktionierendes Netzwerk, das u. a. aus Freunden und Nachbarschaft, Ehrenamt, Beratung und ambulanter Pflege und vielen mehr besteht. Wenn die Kinder nicht mehr am selben Ort leben wie ihre Eltern werden solche Netzwerke noch dringlicher. Auch für die in der Ferne lebenden Angehörigen 

An diesem Termin wollen wir genauer auf die Bedeutung von persönlichen Netzwerken schauen, wie man sie aufbaut, wer dazugehört und wie sie man pflegt. 

Referentin/Referent: N. N.


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